So bauen wir Tische

Wie wir unsere Tische bauen

Vor aller Planung eines Tisches steht zuerst die Frage nach nach der Form und dem Stil des Tisches. So bieten sich Tische mit einer Mittelsäule an, wenn man ohne störende Beine rund um den Tisch sitzen möchte. Bei einer Eckbank ist ein Tisch mit Mittelfuß sinnvoll. Tischgestelle aus Stahl erlauben moderne Designs im „Industrial-Style", geschweißte Stahlfüße behandeln wir mit einem besonderen Öl, das die schwarze Farbe des Zunderstahls hervorhebt und eine Rostbildung vermindert. Traditionelle Tischgestelle aus Holz sind die klassische Bauform, mit feinen Zierfräsungen kann die Wirkung von alten Stilrichtungen verstärkt werden. Dicke Tischbeine auf Eck sind eine bewährte Anordnung, die sich schlicht und formschön in bestehende Wohneinrichtungen einpassen. Akzente setzt man mit schräg gestellten Beinen oder gedrechselten Tischfüßen. Klassische Tische haben eine Zarge, so nennt sich der Rahmen unter der Tischplatte, der die Tischbeine miteinander verbindet.

Die Länge von Tischplatten hängt in erster Linie davon ab, wie viele Gäste am Tisch Platz nehmen sollen. Man sagt, dass 60cm pro Person notwendig sind, wenn man von einem Abendessen ausgeht. Sitzt man nur zum gemütlichen Rotwein zusammen, reichen auch 50cm pro Person. Je breiter der Tisch ist, um so mehr Platz ergibt sich in der Mitte, dort wo die Speisen angerichtet werden. Sitzt ein Gast am Tischende, sollte die Tischbreite um 100cm breit sein, damit man nicht mit den Knien zusammen stößt. Die Tischhöhe liegt üblicherweise bei 75cm.

Das Holz für unsere Tische beziehen wir aus Sägewerken aus dem Odenwald und entlang der Bergstraße. Eine weitere Quelle ist ein Holzhändler aus Mannheim. Besondere Stücke beziehen wir gelegentlich direkt vom Förster. Heimisches Holz ist besonders in Deutschland von sehr guter Qualität. Wir verarbeiten ein gutes Dutzend Holzarten, darunter die Klassiker Eiche, Esche, Buche und Nussbaum, aber auch ungewöhnlichere Arten wie Platane, Ulme, Iwwe und Pappel.

Tische aus Altholz bauen wir ebenfalls. Das sind in der Regel Fachwerkbalken aus alten Bauernhäusern und Scheunen. Meist sind es alte Balken aus Eiche, die mit dunkler Farbe und tiefen Spuren der Zeit gefallen. Zapfenlöcher und Holznägel, Spuren von Äxten und Stecheisen sind Zeugen des Alters dieser Altholzmöbel.

Beim Tischbau achten wir besonders auf ein schönes Holzbild der Tischplatte. Wir sägen die einzelnen Bretter möglichst breit auf und verleimen sie sorgfältig zu einer Tischplatte mit besonderer Maserung. Das ist eine Arbeit, der wir gebührend Zeit einräumen.

Mit Ansteckplatten kann ein Tisch bei Bedarf verlängert werden. Der Vorteil von Ansteckplatten findet sich in der Einfachheit der Konstruktion. Das Holz der Tischplatte arbeitet, das bedeutet die Platte wird breiter und schmaler, in Abhängigkeit von der Luftfeuchte im Raum. Das ist ein normaler Prozess bei Massivholz, den man nicht verhindern kann. Ein metallischer Ausziehmechanismus kann dazu neigen zu verklemmen, wenn sich das Holz ausdehnt. Ansteckplatten sind eine massivholzgerechte Variante der Tischverlängerung.

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